Zwiebel

Stadtteil: Oststadt

Küche: bürgerlich

Biergarten/Terrasse: ja

Tages-/Wochenkarte: ja

Preisniveau: durchschnittlich

Freundlichkeit des Service: freundlich

Aufmerksamkeit des Service: unaufmerksam

Wartezeit Speisen / Getränke: angemessen

Qualität der Speisen: gut

Preis/Leistung: gut

Homepage: http://www.diezwiebel.net/

Bewertung Google: 4,4 von 5 Sternen

Bewertung Facebook: 4,6 von 5 Sternen

 Das Lokal

Die Zwiebel ist eine Institution in Karlsruhe und ist nicht nur unter Studenten bekannt. Die Burger, der Biergarten, die Quiz- sowie Tatortabende und vieles mehr haben Tradition im Herzen der Oststadt. Die Kneipe liegt direkt an der Durlacher Allee und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad bestens erreichbar. Nach einem nahegelegenen Parkplatz für das Auto muss man manchmal ein wenig länger suchen.

 

Wir kamen spontan an einem Sonntag Mittag (so kurz vor 13 Uhr, also zu guter Mittagstischzeit), der Biergarten war noch komplett leer und wir sahen auch weit und breit keinen Service. Es hatte jedoch den Anschein, offen zu sein. Leider kam auch nach 10 Minuten kein Service in den Biergarten, so gingen wir hinein und bestellten dort unsere Getränke, die Aufmerksamkeit also deutlich optimierbar. Auch nach der Speisekarte mussten wir explizit nachfragen.

 

Ansonsten ist der Biergarten wirklich gemütlich, recht kühl auch an heißen Sommertagen.

 

 Das Essen

 

Wir bestellten uns einen marktfrischen, bunten Blattsalat mit Käse, Ei und Tomaten, dazu laut Speisekarte selbstgebackenes Kartoffelbrot (dazu später mehr) sowie den Burger der Woche mit hausgemachter Avocadocreme, Blattsalat, Emmentaler, Tomaten, gebratenen Auberginen und roten Zwiebeln. Die Wartezeit war sehr angemessen, wir wurden sogar einer sehr großen Gruppe vorgezogen, obwohl wir erst nach dieser bestellten, das war sehr freundlich.

 

Das Essen hat uns an diesem Mittag nur bedingt überzeugt. Der Salat war eher eine Enttäuschung. Zuerst einmal bestand er aus sehr viel Grün (wenig weiteres Gemüse), einem guten Dressing, aber Eiern und Karotten, die nicht frisch zubereitet worden waren. Sie waren nicht schlecht, aber man konnte auf den ersten Blick sehen, dass diese nicht frisch zubereitet waren. Eine große Enttäuschung war das Baguette als Beilage. Das geht gar nicht, dass in der Speisekarte steht, dass alle Salate mit selbstgebackenem Kartoffelbrot serviert werden, wir dann aber einen Korb mit Baguette erhalten. Marktfrisch und bunt ist leider ein wenig anders, für einen durchschnittlichen, nicht billigen Preis.

 

Der Burger der Woche war gut, gerade auch in Bezug auf seinen Preis. Das einzige, was uns daran störte, war, dass es geschmacklich ein guter „normaler“ Burger war, er aber nicht als Burger der Woche mit all seinen „neuen“ und kreativen Zutaten identifiziert werden konnte. Avocadocreme, Aubergine, etc. waren nur sehr schwer herauszuschmecken.

 

 

 

Fazit

 

Leider hat uns der Besuch in der Zwiebel an diesem Mittag nicht überzeugt. Der Service war wenig aufmerksam, die Frische ist optimierbar, das kennen wir aus vergangenen Jahren anders von der Zwiebel. Ansonsten ist es immer gemütlich in der Zwiebel, die aufgrund seiner Tradition einen gewissen Charme ausstrahlt. Beim Burger, sicherlich eines der Steckenpferde der Zwiebel, ist manchmal weniger mehr. Wenn ich einen ausgefallenen Burger bestelle, dann will ich auch einen ausgefallenen Burger und die individuellen Zutaten auch herausschmecken, ansonsten war er lecker.

 

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