Pot au Feu

Key Facts

Stadtteil: Ettlingen

Küche: französisch

Biergarten/Terrasse: ja

Tages-/Wochenkarte: ja

Preisniveau: gehoben

Freundlichkeit des Service: freundlich

Aufmerksamkeit des Service: aufmerksam

Wartezeit Speisen / Getränke: angemessen

Qualität der Speisen: gut

Preis/Leistung: durchschnittlich

Homepage: www.pot-au-feu.de

Bewertung Google: 4,3 von 5 Sternen

Bewertung Facebook: 4,5 von 5 Sternen

Das Lokal

Wir besuchten heute zum ersten Mal das Pot au Feu in Ettlingen, das sich an der Seite des schönen Schlosses in Ettlingen befindet. Gleich von der Außenansicht macht die Brasserie sehr viel her, ein schöner Biergarten lädt zum Verweilen auch. Auch nach Eintritt in den Innenbereich waren wir weiterhin sehr angetan, ein sehr schönes Konzept, das uns gefällt.

 

Wir hatten zuvor schon einmal die Speisekarte studiert und bemerkten, dass das Preisniveau eher höher war. Dies beurteilen wir natürlich nicht als nachteilig, aber wir erwarten vielleicht auch ein wenig mehr von der Qualität der Speisen sowie des Service. Uns ist direkt eine fade Papiertischdecke aufgefallen, die einfach für uns nicht zu dem Preisniveau passte. Für den Service ist das vielleicht angenehmer, aber als Gäste bei den Preisen haben wir hier andere Erwartungen.

 

Der Service nahm uns freundlich in Empfang, wir hätten an diesem Sonntag Abend auch ohne Reservierung einen Platz für uns drei erhalten. Dies liegt aber sicherlich auch daran, dass der Außenbereich gut genutzt war.

Zum Facebookauftritt geht es hier.

 

Das Essen

 

Als Aperitif bestellten wir zweimal einen Hugo, der uns leider überhaupt nicht schmeckte. Er hatte einen bitteren Beigeschmack und schmeckte ein wenig abgestanden.

 

Anschließend gab es zur Vorspeise eine Spargelcremesuppe, eine Tomaten-Consommé und einen Beilagensalat. Alle Vorspeisen waren gut, Highlight war eindeutig die Tomaten-Consommé, die sehr, sehr lecker schmeckte. Diese wurde uns vorab als Tagesempfehlung angeboten.

 

Weiter ging es mit einem Salat mit Putenbruststreifen, der Entenbrust an Honigsauce mit Kartoffel-Zucchini-Gemüse und der Tagesempfehlung Rinderfilet. Die Hauptgänge konnten uns nicht vollends überzeugen. Die Entenbrust war deutlich zu lange gebraten, dadurch war sie eher zäh. Auch das Rinderfilet hätte ein paar Sekunden weniger vertragen können. Bei der Bestellung wurden wir zuvor nicht über die Garstufe informiert bzw. danach gefragt, was wir sonst eher so kennen. Aber zumindest beim Rinderfilet hätten wir dann eher eine Medium-Variante erwartet. Somit bleiben uns vor allem bei den doch sehr üppigen Preisen die Hauptgänge nicht in allerbester Erinnerung. Absolute Highlights für uns waren die Saucen bei den zwei Fleischgerichten.

 

 

 

Fazit

 

Die Brasserie Pot auf Feu konnte uns leider nicht vollends überzeugen. Es waren Highlights dabei, aber wir konnten auch einige Schwächen beobachten, denen bei einem durchschnittlichen Preisniveau sicherlich weniger Bedeutung beigemessen worden wären. Allerdings erwarten wir auch bei einem höheren Preisniveau ein wenig mehr.

 

Das Ambiente in der Brasserie hat uns sehr gut gefallen, es ist schön, dort Zeit zu verbringen. Wenn die Qualität der Speisen sowie des Aperitifs noch ein wenig zunimmt, werden wir das nächste Mal zufrieden sein.

 

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